Wir wollen wieder in die Schule !!!


Manche sagen, Schule wäre Stress und behaupten, sie seien froh, nicht mehr dorthin zu müssen. Wir sagen: „Wir wollen wieder in die Schule! “

Wenn Ihr euch kein Stress macht und das Ganze etwas lockerer nehmt, könnt Ihr in der Schule hardcore chillen!! Nicht, dass Ihr denkt, wir würden voll auf Schule scheißen und dreggisch abkacken, aber mehr als eine halbe Stunde pro Tag (allerhöchstens) waren einfach nicht drin. Es gab viel zu viele andere wichtige Dinge zu tun: Gammeln, Rumhängen, Chillen, Pläne für später zu schmieden, fernsehgucken, Musik hören oder in der Sonne auf dem Gras zu (f)liegen.


Um euch unseren Lebenswandel ein bißchen näherzubringen, beschreiben wir jetzt mal unseren Tagesablauf :

Der typische Morgen: Der Wecker klingelt und du stehst vor der allmorgendlichen Frage, ob du jetzt sofort aufstehst, die ersten beiden Stunden verschläfst oder heute krank bist. Meistens entscheidet man sich für eine der letzten beiden Varianten. Wenn man dann endlich das Schulgebäude erreicht hat, natürlich ohne Hausaufgaben oder sonstige Vorbereitung, ist man auch nicht unbedingt gewillt, dem Unterricht mit voller Motivation zu folgen. Die Zeit konnte man trotzdem gut mit anderen, „unterrichtsfremden“ Beschäftigungen rumkriegen, z.B. über andere Kursteilnehmer lästern, neueste (oder auch ältere) Gerüchte verbreiten, schon mal damit anfangen, Pläne zu schmieden oder einfach abschalten und den Kopf auf die ziemlich unbequeme Tischplatte legen.

Nach anderthalb Stunden dann das erlösende Klingeln: PAUSE!

Sofort geht’s runter in die Raucherecke, wo sich der größte Teil sofort der Sucht hingibt, während der kleine Rest sich als Unbeteiligte die Drogenexzesse der Schülerschaft anschauen kann. Hier trifft man andere wahllose Gestalten, mit denen der weitere Stundenplan besprochen
wird und vor allem, wann der persönliche Schultag heute endet. So ab Dienstag mußte dann auch immer die Frage besprochen werden, was am Wochenende denn so geht, auf die es meistens sowieso keine Antwort gab. Irgendwann kam dann das ersehnte 12:50 Uhr-Klingeln (falls man es solange ausgehalten hat), und der Tag konnte beginnen. Sehr beliebt waren auch geplante Schwänztage, bei denen plötzlich eine vorher geplante Krankheit auftrat.

Auch um das Abitur wird viel zuviel Panik gemacht. Wir hatten ursprünglich den Plan, nach den Winterferien mit dem Lernen anzufangen. Na ja, am End‘ reichen auch 2-3 Wochen, in denen dann natürlich auch nicht die ganze Zeit gelernt wird. Die unterrichtsfreien Tage lassen sich erstmal wunderbar zum Ausschlafen nutzen, da man ja beim Abi fit sein will. Auch ein Fernseher/Computer im Zimmer ist äußerst störend, da der rote Knopf tabu ist. Auch Kino, Billard oder Sauna sind willkommene Abwechslungen zum Lernen. Abschließend möchten wir der Schule danken, da sie eine sehr angenehme, unterhaltsame und loggere Alternative zum Arbeiten war.

Fred, Sven