Chor – Dombrowski

Wieder verlässt ein Abi-Jahrgang die Einhardschule und der Chor wird um wertvolle Stimmen ärmer. Da es nur neun an der Zahl sind,erlaube ich mir, sie beim Namen zu nennen: Christian Hesse, Johannes Stücher (Tenor/Bass – was Dombo grad braucht), Stephan Wenzel (Tenor), Pascal Beike, Daniel Kujawski (Bass), Nicola Löbig (Sopran), Julia Gaul (Sopran/Alt – was Dombo halt grad braucht!), Daniela Hufnagel und meine Wenigkeit (Alt).

Einige von uns sind seit der 5. Klasse dabei, die anderen stießen erst in späteren Jaren hinzu. Tatkräftig unterstützten wir, nicht nur zuletzt auch als „Choreltern“, diesen singenden Haufen von Einhardschülern, an dem unser Maestro Dombrowski besonders in letzter Zeit zu verzweifeln droht! Dabei glänzte der Chor durchaus mit großen Erfolgen: Die unvergesslichen Musicals „Joseph „ (1997/98)und „West Side Story“ (1999), diverse Weihnachts- und Sommerkonzerte zogen immer wieder Fans und Freunde an. Unsere Bemühungen blieben nicht unbemerkt: Dieses Jahr wurde uns, dem Chor der Einhardschule, der Kulturpreis der Stadt Seligenstadt verliehen! Ja, wir hatten schon eine Menge Spaß im Chor, besonders natürlich auf den legendären Chorfahrten, die uns beinahe alle Jahre wieder nach Wiesbaden führten, wo im Winter stets der beliebte Andreas-Markt auf uns wartete!

Was könnt ich nicht für Geschichten erzählen, die sowohl während als auch zwischen den Chorproben abgelaufen sind, und erst recht, WIE wir die Nächte verbracht haben... Chorfahrt allein ist schon ein Grund, in den Chor zu gehen!!!

Naja, zugegeben, Dombo hatte es nicht immer leicht mit uns, aber wir werden dem Chor in jeder Hinsicht fehlen!

Auch wenn die Chorproben bisweilen anstrengend waren, die verständnislosen Lehrer murrten, wenn wir nicht am Unterricht teilnehmen konnten, da es auf ein Konzert zuging und wir intensiver proben mussten, wir immer wieder unfreiwillige Abendproben einschieben und uns nebenbei auf Klausuren vorbereiten mussten, das alles nahmen wir hin, und der Applaus am Ende jeden Konzertes entschädigte uns für alle Strapazen!

Wenn ich mich so zurückerinnere, war Chor immer ein schöner Ausgleich zum Schulalltag gewesen. Wir alle hatten eine tolle Zeit im Chor, an die wir sicher noch lange denken werden.

Dimitra Balafoutis