Mathe Lk Kaiser – „... nur, damit ihr auch später alle Mathe studieren könnt.“

Mit etwa diesem Ausspruch versuchte Herr Kaiser uns arme Mathe-Lkler in den letzten zwei Jahren immer mal wieder von seinen guten Absichten – doch letztendlich der Antrieb seines Handelns – zu überzeugen, besonders dann, wenn der Großteil unseres Kurses ein gewisses Unverständnis bezüglich einiger Aufgabenstellungen während des Unterrichts oder den Klausuren zeigte. Doch gab es auch solche unter uns, welche z.T. ein Nichterreichen des Niveaus eines Leistungskurses kritisch anmerkten (was aus meiner Sicht völlig unpassend ist, denn wer kann schon Mon******* und seinen Pseudo-Lk im Nichtstun toppen?). Die typische Zweiteilung eines jeden Mathekurses konnte uns aber nicht davon abhalten, letztendlich zu einer mehr oder weniger verschworenen Gemeinschaft zusammenzuwachsen und unserer gemeinsamen Zeit während der Studienfahrt nach Göttingen (ja, so weit sind wir gekommen!) die Krone aufzusetzen (gell, Herr Kaiser! ? Wortspiel). Dies ist auch unter anderem der Verdienst einiger Leute (NINA und Konsorten), ohne deren niemals enden wollendes Engagement unsere gemeinsame Zeit in der Oberstufe vielleicht doch ein wenig langweilig geworden wäre. Hierbei sei auch der Fenster-Verpeiler-Fraktion (Markus R. und Roland H.) gedankt, die dafür sorgte, dass der Unterricht stets ein entspanntes Ambiente verspüren ließ und nie über sein Ziel hinausschoss.

Mathe bei Kaiser, das ist nun über die Jahre hinweg ein Synonym für einen angenehmen, ansprechenden Unterricht geworden und ist – alles in allem – wirklich jedem, der die Wahl hat, zu empfehlen. Jedoch nur, wenn auch gewisse versteckte Risiken beachtet werden, oder besser noch, wenn ihnen von Anfang an entgegengewirkt wird. Diese sind nämlich:

  • das unstillbare Verlangen des Lehrkörpers nach blitzblank geputzten Tafeln (Tobbe sei Dank!),
  • der zuweilen bei Herrn Kaiser zu verzeichnende Heißhunger auf hausgemachten Russischen Zupfkuchen (Dr. Oetker Backmischung à la Claudi mit einem ordentlichen Schuss Rum),
  • seine Angewohnheit, immer etwas zum Spielen in den Fingern haben zu müssen (ganz ernsthaft), so wie z.B. ein Gummiband oder ein Kerze, welche dann mittels Streichhölzern in wunderschöne, das Pult bedeckende Wachsfiguren verwandelt wird, die dann allerdings unter großer Verwunderung des besagten Lehrers über sein Werk in harter Arbeit wieder abgekratzt werden müssen sowie
  • die immer wieder zum Vorschein kommende Sehsucht nach Freiheit und Abenteuer, der Herr Kaiser gerne im Geschwindigkeitsrausch auf der Kartbahn freien Lauf lässt („Na, zwei drei Sekunden sind da doch noch rauszuholen!“).
Benjamin