„Die furchtlosen Fünf“
oder
die 13 Wilden? (eher nicht, oder?)

Gleich zu Anfang will ich anmerken oder will mich bedanken bei Amanda Hrpka, die das sechste „Mitglied“ im Gechichts-Lk gewesen wäre oder kurz war oder... ? ..whatever; und wahrscheinlich der Grund dafür, dass ein Leistungskurs eingerichtet wurde. Denn es ist sehr fraglich, ob die Schulleitung einen Lk mit „5 Hanseln“ zugelassen hätte.

In diesem Sinne: DANKE AMANDA

Wie die Überschrift bereits verrät haben wir sechs (später fünf) allen Mut zusammen genommen, die Mission Impossible angetreten und Geschichte als Leistungskurs gewählt. Da wir leider nur sechs bzw. fünf Furchtlose waren, wurde der Kurs mit Grundkurslern „aufgefüllt“ (für alle Ahnungslosen: Amanda weilte nur kurz in der 12. Klasse. Sie erschien, glaube ich, nur in der ersten Woche und ward danach nie mehr gesehen. War aber die erste, die bereits in der ersten Geschichtsstunde ihr Arbeitsheft abgegeben hat. Sehr lobenswert!!! ). Gut, sagen wir kombiniert; wonach wir stolze 13 Kursteilnehmer waren.

Nun wir wagten es, und unser Kursleiter wurde Herr Becker, sehr zum Leidwesen einiger, denn man wusste eigentlich nicht so recht, was einen erwarten würde, hatte aber jede Menge schlimmer Gerüchte gehört. Um diese Gerüchte aus dem Weg zu räumen oder vielleicht auch zu bestätigen (!), will ich euch hier einen kleinen Einblick in den Unterricht des Monsieur Becker ermöglichen.

Wenn man einen „Leistungs“kurs Geschichte bei Herrn Becker belegt, sollte man sich auf jeden Fall darauf einstellen, dass man wirklich auch viel „leisten“ muss, wobei die Punkte dabei nicht immer so ausfielen wie man es sich gewünscht hätte. Jede Stunde, aber auch wirklich jede Stunde gibt es Hausaufgaben, die dann auch schon mal umfangreicher ausfallen können. Die Vorbereitung für die Klausuren fällt dann dementsprechend lang aus. Das Deprimierende ist allerdings, dass man in den Klausuren niemals die Möglichkeit hat das erlernte Wissen anzuwenden, da die Tests meist viel zu umfangreich waren und oft zeitlich nicht zu bewältigen . Dementsprechend fielen dann auch unsere Klausuren meist eher relativ aus und der Notendurchschnitt pendelte stets zwischen 6,.. und seltener 7,.. Punkten. Meistens bekam man in den Klausuren drei oder vier Fragen; der Lk musste stets eine Frage mehr beantworten als der Grundkurs. Jedoch stöhnte bereits dieser über den Umfang der Klausur und wir vom Lk hatten immer noch die„ Zusatzaufgabe Leistungskurs“.

In diesem Fall hat Herr Becker leider nicht bedacht, dass sich ein Leistungskurs nicht dadurch definiert, dass er in zwei Stunden mehr schreiben kann als ein Grundkursler! Vielleicht ändern sie ja dies mal in Zukunft, Herr Becker! Zu bemängeln wäre auch noch die Tatsche, dass unser Kursleiter leider viel zu wenig Wert auf Kurstreffen gelegt hat. Es gab generell wenig private Unterhaltungen, weshalb leider auch kein richtig warmes Klima entstand. Es fand lediglich ein einziges Kurstreffen statt und das natürlich auf unsere Initiative hin. Wir trafen uns beim Chinesen, was Herrn Becker nicht besonders zusagte.

Letztendlich konnte er überzeugt werden, aß jedoch lediglich eine Tomatensuppe ( zur Erinnerung: Wir waren beim Chinesen!!)

Na ja, so war er halt. Aber über den Unterricht konnte man wahrlich nicht meckern. Er war stets bemüht uns Geschichte nahe zu bringen und versuchte den Unterricht durch eigene Anekdoten aus seinem Leben oder durch Bild- und Filmmaterial (dieses war jedoch aus den 60-ern oder 70-ern und eher selten), aufzulockern. Es war bestimmt auch nicht immer einfach einen kombinierten Kurs zu leiten, wobei sich Herr Becker
immer Mühe gab, dass weder Lk noch Gk Vor- bzw. Nachteile erlangten, was er meiner Meinung nach gut bewältigte.

Abschließend will ich sagen, dass der Unterricht beim Herrn Becker sehr gut ist, man eine Menge über Geschichte lernen kann, wenn man will (gell Anna? O-Ton: “War die SS bei der Reichskristallnacht verkleidet?“), man viel für wenig Punkte machen, mehrere Wochen auf die Rückgabe der Klausuren warten muss und, und, und...

Wer es genau wissen will, wählt einfach Geschichte als Lk und er wird sehen, dass Herr Becker manchmal eigentümlich und nicht sehr locker ist (er isst Brot mit Messer und Gabel!!! und auf der Rückseite unserer Quellentexte fand sich auch das eine mal ein etwas sonderbares Bild. Wer dabei war, weis, was ich meine. ) Die Notengebung war stets fair und Monsieur Becker kann bestimmt als einer der kompetentesten, fairsten
und vorurteilfreisten Lehrer an dieser Schule angesehen werden.

In diesem Sinne:

MERCI POUR LES DEUX ANS ET SEIEN SIE MAL ETWAS LOCKERER !!!!!!

« Die Fastnachtsprinzesssin » Johanna