Kursbericht Chemie Röll

der "HochLeistungsgrunzKurs" Chemie Röll

Anfangs waren wir bei unserer lieben Frau Röll ein kleines aber feines Häufchen von höchst unmotivierten Schülern und Schülerinnen, die sich entschlossen hatten, noch ein bisschen Chemie zu machen. Da unser Level nicht gerade sehr hoch war, kam es nicht selten vor, dass unsere nette Lehrerin einige Sachen etwas häufiger erklären musste. Aber somit hatten auch unsere 0 Punkte-Garanten (gell Nina) die Chance, etwas zu verstehen. Besonders unser Kursklima wurde durch diese einheitliche "Null-Bock-Laune" bestimmt. So traf es uns doch wie einen Schlag ins Genick, als wir erfuhren, dass der Schadt-Kurs aufgrund mangelnder Teilnahme zu uns stoßen sollte. Da saßen doch dann auf einmal Leute in unserem Kurs, die sich freiwillig am Unterricht beteiligten und sich nicht alles aus der Nase ziehen ließen so wie wir. Somit entwickelte sich von Anfang an eine natürliche, instinktive Abneigung gegen die "neue" erste Reihe. Unserer Frau Röll kamen die Neuen natürlich recht. Endlich mal Schüler, die nicht nur Eisessen gehen wollten. Doch es gab noch mehr traurige Augenblicke in unserer Laufbahn als Chemiker. Zum Beispiel als Nina, Johanna und Oliver, die mir ihren niedrigen Punktzahlen stets den Schnitt zu unseren Gunsten drückten, unseren Kurs verließen. Somit befanden sich fast nur noch Leute im Kurs, die Chemie irgendwie ins Abi einbringen mussten oder wollten. Mittlerweile hatte sich auch der "Ur"-Kurs von Frau Röll einigermaßen mit den Neuen angefreundet, so dass gemeinsam gefeiert werden konnte, als sich Jochen Becker dazu entschloss, den Kurs zu verlassen.

Im nachhinein kann man unserer lieben Renate nur wieder und wieder danken, dass sie uns in diesen zwei Jahren auf unserem Weg begleitet hat. Wir hatten wirklich eine Menge Spaß und konnten viel mit ihr, oder auch über sie (Anm. der Autorin), lachen. Besonders zu loben ist auch ihre Unterrichtsgestaltung. Sie versuchte immer, es uns so interessant wie möglich zu machen. Auch wenn einige unserer tollen Experimente nicht so geklappt haben oder es einige Unfälle dabei gab.

Frau Röll, bleiben sie so wie sie sind und nehmen sie's nicht so schwer. Vielleicht können sie ihre späteren neurologischen Erkrankungen bei ihrer Krankenkasse als außergewöhnliche Belastung durch uns, insbesondere mich, anerkennen lassen.
Also, zum Abschluss noch einen Tipp an alle folgenden Jahrgänge: Wählt einmal Frau Röll, und wenn es nur in Sport ist. Hütet euch aber vor ihren Klausuren. Die haben es in sich!

Mona

Der gesamte ChemiehochLeistungsgrunzKurs grüßt Frau Röll:
"Sie schulden uns immer noch ein EIS!!!"